• Blogo2 – ein neuer Blog-Editor (für mich)

    Bisher habe ich immer mit ECTO geblogt – ein prima Tool. Heute habe ich den Editor Blogo2 (EUR 13,99) installiert, von dem ich im Podcast „The Pen Addict“ gehört hatte. 

    Der Editor wirkt modern, mir fehlt aber die Möglichkeit, selber HTML zu schreiben – es ist bis jetzt ein reiner WYSIWYG-Editor. Das sei allerdings geplant, dazu soll eine Markdown-Option kommen, was ich sehr begrüßen würde.
     
    Es gibt eine Evernote-Anbindung, was sehr nützlich sein kann, da ich Evernote zum Sammeln von Blog-Ideen nutze.

    Interessant ist die Möglichkeit, per Tool Screenshots in den Editor zu packen und dort auch zu bearbeiten. Möglicherweise kann ich zudem mit der Option „Featured Image” mein Headerbild einsetzen, was mit ECTO leider mit meinem Template nicht funktioniert – da muß ich immer noch in der WordPress-Editor gehen. Das werde ich nach der Veröffentlichung dieses Beitrags wissen 🙂

    Ergänzung: Ja, die Option „Featured Image“ funktioniert. Da könnte Blogo2 mein neuer Standard-Editor am Mac werden.


  • Tisch mit Kuchen, Kaffeetasse und Notizbuch

    Noisli saved my day

    Mobiles Arbeiten bringt es mit sich, auch mal an Plätzen zu sitzen, an denen Konzentration nicht ganz einfach ist. Besonders an Tagen, an denen mich Geräusche schnell ablenken – da reicht dann schon das unregelmäßige Whatsapp-Pingen am Nebentisch, vom Telefonieren der Kollegen ganz zu schweigen. Oft helfen dann Kopfhörer und selbstgewählte musikalische Berieselung. Die dann manchmal auch auf die Nerven geht 🙂

    Vor einiger Zeit hat Martin Pittenauer in einer Fanboys-Folge auf Stefano Merlos Noisli hingewiesen. Damit kann im Browser oder per App (1,79 EUR) eine eigene Geräuschkulisse erstellt werden (mein Favorit ist der Mix “Café & Wald”, eine Art Biergarten-Atmosphäre). Geräusch mit Geräusch bekämpfen – was erst mal absurd klingen mag, hilft mir großartig, um Störquellen wegzublenden und mich auf das Schreiben zu konzentrieren.


  • Eine Zeichnung des Doxie Flip, gescant natürlich mit dem Flip

    Ich flip aus

    Heute ist ein neues Spielzeug Arbeitsgerät eingetroffen: der Doxie Flip Scanner. In erster Linie für A6 konstruiert, ist er ideal für Notizbücher, die sich bei mir füllen und bisher mühsam und eher lustlos per Smartphone-Kamera digitalisiert wurden.

    Mit dem handlichen Doxie gehen die Scans jetzt direkt auf die mitgelieferte SD-Karte. Das grandiose Detail ist der einfach abzunehmende Klappdeckel, ohne den sich auch größere Objekte in mehreren Durchgängen scannen lassen.

    Dazu habe ich dann gleich noch eine HAZEL-Regel angelegt, die ich bei der großartigen Katie Floyd gefunden habe: damit werden automatisch alle Scans, die ich in ein bestimmtes Verzeichnis kopiere, umbenannt und mit Tags versehen in ein Evernote-Notizbuch weitergeleitet.

    So flippe ich gerne rum.


  • 24 Reform–1745-Füller in Präsentationsschachtel

    Ich, ein Reform:ist

    Kurz unbesonnen – schon ist das Päckchen da. Der Händler hat wieder innerhalb von zwei Tagen geliefert (Mittwoch abends Sofortkauf, Freitag vormittag im Briefkasten). Ich kenne die Vorbehalte gegen die Reform 1745-Füller, bei mir haben von 10 St. lediglich 2 geschwächelt. (*) Es scheint, daß die Federn z.T. unterschiedlich breit sind, ich habe sehr feine und etwas breitere. Als “je kleiner, je lieber”Klein"-Schreiber gefallen mir die sehr feinen Federn gut.

    Und nachdem ich neulich feststellen mußte, wieviele Tinten lose vor sich hindümpeln, konnte ich bei dem Angebot von 24 St. für 73 EUR (incl. Porto) nicht widerstehen. Zumal ich mit dem Händler eben schon sehr gute Erfahrungen gemacht hatte.

    Der eine oder andere Füller wird – mit einer ausgesuchten Tinte befüllt – verschenkt, die anderen als Arbeitsfüller immer mitgenommen. Ich bin da spleenig, aber ich finde es großartig-inspirierend, mit verschiedenen Tinten arbeiten zu können.

    (*) Den Test von SBRE Brown und das Video mit dem um eine Flex-Feder erweiterten 1745er habe ich eben erst angeschaut – bestätigt mich im Kauf 🙂


  • von links nach rechts: der grüne Umschlag des Suhrkamp-"Notizen"-Notizbuchs, eine Schreibprobe, Rückseite der Schreibprobe - es scheint nur etwas durch.

    Angeber-Notizbuch

    Ich gebe zu, mit so etwas kriegen mich Notizbuch-Hersteller. Suhrkamp-Bücher begleiten mich schon lange, und als ich dieses suhrkamp-Notizbuch sah, konnte ich nicht anders. Das erste habe ich schon mal probebeschrieben – mit einem sehr erfreulichen Ergebnis. Und das bei einem Preis von 3 EUR für 144 Seiten.

    Von oben nach unten:

    • Pelikan blau/Mont Blanc schwarz (Eigenmischung) in Reform 1745

    • Pelikan grün in Brause Steno

    • Mont Blanc schwarz in Lamy Vista (B)

    • Mont Blanc Winter Glow in Lamy Vista (M)

    Die Tinten trocknen sehr schnell, wobei die Winter Glow – wie ich schon vermutet hatte – etwas länger braucht. Sie scheinen kaum durch, die Rückseite ist bestens beschreibbar.

    Aufgrund meiner Ungeduld wollte ich nicht auf 1A-Lichtverhältnisse warten, daher täuscht der mögliche Eindruck, das Papier hätte einen Chamoix-Ton: es ist weiß.


  • aufgefächerte Klemmmappe mit verschiedenen Papieren

    Inspired by KLINE

    Ich mag Notizbücher. Ich habe vermutlich mehr, als ich je vollschreiben kann. Gegen tolles Papier und schöne oder interessante Einbände bin ich eben nicht immun.

    Doch gibt es für mich immer wieder ein Problem: Das unflexible “Inhaltsmanagement”. Reine Sammel-Bücher sind okay, doch für schnelle Notizen nutze ich lieber Merlin Manns Hipster-PDA. Da ist dann jede Notiz auf einer (A8-) Karteikarte, kann nach dem Übertragen den Weg alles Irdischen gehen (bzw. auf der Rückseite noch mal verwendet werden); oder in dem thematisch passenden Karteikasten abgelegt werden.

    Themen-Notizbücher klappen bei mir auch selten. Lesejournale scheitern meist daran, daß ich mehrere Bücher oder Texte gleichzeitig lese, weshalb sich die Notizen zu einem Buch über längere Strecken ziehen und immer wieder von anderen Text-Notizen unterbrochen werden.

    Bewährt hat sich bisher nur das reine Arbeitsjournal, in dem chronlogisch Telefonate oder Meetings protokolliert werden. Dann gibt es ein Arbeitstechnik-Buch, in das Mitschriften oder Notizen zu Podcasts über GTD und Produktivität kommen. Oder “Urlaubs”-Notizbücher, die einen fixen Zeitraum aufnehmen. Und dann natürlich das Sketchbook, das als reines Übungsheft dient.

    Als ich eben Christians Hinweis beim Notizbuchblog auf das Kickstarter-Projekt KLINE und das Video sah, erinnerte mich das an die Klemm-Mappen, die bei mir herumliegen. Eine A6-Mappe habe ich jetzt mit unterschiedlichen Papieren bestückt, um mal zu schauen, wie ich das nutzen kann. Auf jeden Fall ist durch die einfache Möglichkeit des Umsortierens und Entnehmens von Seiten eine größere Flexibilität gegeben.

    (Testbericht folgt)


  • ein gezeichnetes lächelndes Strichmännchengesicht

    Neu: PDFpen Pro 6

    Als Vielnutzer von Smiles PDFpen Pro weise ich mal kurz auf die neue Version 6 hin, die für 48 Stunden einen reduzierten “Upgrade”-Preis hat.

    Schon bei Version 5 begeisternd: Einfach eine URL eingeben, schon macht das Programm eine schöne PDF-Version daraus. Die Bearbeitungsmöglichkeiten in PDFs sind großartig, und daß es jetzt einen Export PDF -> WORD gibt, ist ein zusätzlicher Pluspunkt.


  • Kay Starr with Andy Mansfield on "America's Popular Music" (1968) (ARMED FORCES RADIO SERVICES)

    Radium – eine Radio-App für den Mac

    Der Renner für Musikhörer ist am Rechner momentan wohl Spotify. Ich nutze ab&an auch die kostenlose Version, wenn ich nach etwas Neuem oder “ähnlich wie”-Stücken suche (sehr hilfreich war Spotify neulich, um mich mal etwas auf den aktuellen Stand polnischer Popmusik zu bringen).

    Allerdings hat die Anwendung, sobald ich die gezielte Suche verlasse und mich in den “Radio”-Modus begebe, für mich extreme Schwächen. Das wird besonders deutlich, wenn ich in den Klassik-Bereich gehe. Da folgt auf Wagner ein Stück von Mahler, was ja gar nicht verkehrt ist – dann aber gern mal nur ein Auszug aus einem Satz, mittendrin bricht es ab.

    So ist meine erste Wahl, wenn es um “Radio” geht, das Programm Radium (das aktuell preisreduziert zu haben ist, wie ich im Blogbeitrag von HappyBuddha gelesen habe). Das in letzter Zeit verpönte Wort “kuratiert” ist dann eben doch etwas, mit dem Rundfunksendungen punkten können, sobald sie das Diktat der Playlists oder computergenerierten Berieselung verlassen. Musikprogramme, die von kenntnisreichen Menschen zusammengestellt werden, haben eben doch etwas für sich – was Spotify so nicht leisten kann.


  • Logo von ReadKit, daneben der Text "Mehr lesen mit Readkit"

    Ein neues Werkzeug: ReadKit

    Ich benutze sehr intensiv Instapaper (1). Zum einen, weil ich für manche Artikel gerade keine Zeit habe, zum anderen, weil ich sie archivieren möchte. Mit einem einfachen Klick kann ich sie zu Evernote schieben.

    Instapaper-Artikel lesen sich in der App auf dem iPhone oder iPad im Gegensatz zu den Web-Aufbereitungen sehr zügig. Was mir bisher gefehlt hat, war die Anwendung auf dem Mac. Es gibt eine zwar die Website, auf der ich die Artikel verwalten kann – das Lesen ist aber nicht wirklich angenehm.

    Durch einen Artikel bei Mac.Appstorm bin ich auf Words 2 und ReadKit gestoßen, die Instapaper auf dem Rechner nutzbar machen. Ich habe mich dann für ReadKit entschieden, weil es auch eine PinBoard-Integration bietet. (2)

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    (1) Walter Schöndorf hat kürzlich einen amüsanten Artikel über die Vorzüge von Instapaper geschrieben.

    (2) Readabiltity oder Pocket sind bestimmt ebenso gute Anwendungen, ich bin halt bei Instapaper hängen geblieben.


  • Collage aus Schreibproben, Notizbuchumschlägen und Stiften

    Füller-, Tinten- und Notizbuch-Test

    Den Sonntagmorgen habe ich mal genutzt, um einen Test von Füllern, Tinten und Notizbüchern durchzuführen.

    Folgende Füller und Tinten waren am Start:

    • Pilot Petit 1 in orange, rot und hellblau / türkis,

    • Reform 1745 (Kolbenfüller) mit Standardgraph (SG) orange, mohn und kornblume sowie Pelikan türkis,

    • LAMY AL-star (Federstärke F) mit Lamy türkis (Patrone),

    • LAMY Vista (Federstärke M) mit der Mont Blanc Winter Glow (Konverter) und

    • AMI Kalligraphie mit einer 1,1mm-Feder, Tinte türkis.

    Als Notizbücher dienten ein Moleskine, ein Leuchtturm 1917 und ein NoName in DIN A 4, das ich bei NanuNana für 6 EUR gekauft habe und meist für Skizzen und Schreibübungen nutze.

    Beim Moleskine fällt mir als erstes das leicht Wellige des Papiers auf, als sei es nicht wirklich gut gebunden. Das Papier des Leuchtturm 1917 liegt dagegen glatt da. (Überhaupt bekenne ich meine Vorliebe für das LT, da es einige Extras hat, die das Durchdachte des Notizbuchs zeigen.)

    Bei allen schien natürlich auf der Rückseite die Tinte durch, ohne daß es störend wäre. Keine Füller schaffte es aber, die Rückseite durch zu viel Tinte oder Zerkratzen des Papiers unbrauchbar zu machen. Das überraschte mich am meisten beim NoName.

    Die Reform 1745 zeigten unterschiedliche Kratzigkeit, die Füller mit SG orange bzw. Pelikan türkis schrieben flüssig, die anderen zwei waren eher geizig. Die unterschiedliche Qualität war mir beim Paket-Kauf der zehn Füller bekannt gewesen, mit 6 guten und zwei möglichen Ausfällen finde ich den Preis aber immer noch in Ordnung.

    Die Pilot Petit hatten alle einen sehr guten Tintenfluß, kratzen nicht und sind für mich gute, auch alltagstaugliche Schreibgeräte. Erfreulich auch das durchdachte Konzept: mit den kleinen Noppen am Stiftende halten sie die aufgesteckte Kappe sehr gut, der Stift liegt durch die Verlängerung gut in der Hand. Die Pilots waren vom “Gleiten” der LAMY allerdings noch sehr weit entfernt. Zum Teil mag das auch an der dünneren Feder der Pilots liegen; aber natürlich ist der Preisunterschied von 3 EUR statt 18 EUR beachtlich.

    Der AMI Kalligraphie-Stift stammt aus einem Stiftset, man kann zwischen drei Federstärken wählen (1,1, 1,5 und 1,9 mm). Die Tinte (es liegen 14 große Patronen in 7 Farben bei) fließt, auch für die Federbreite, recht stark, da könnte es gern etwas weniger sein. Mein Verdacht, sie würden bei einem Preis von nicht mal 20 EUR für das Set in erster Linie an später nachzukaufenden Patronen verdienen, ist natürlich nicht ganz ernst gemeint. Für kürzere Briefe nutze ich den Stift sehr gern.

    Mein Dank geht an re:duziert, durch den ich auf die wunderbare Winter Glow von Mont Blanc aufmerksam wurde. Ich mag eigentlich kein Rot als Schreibfarbe – die Winter Glow hat allerdings eine so angenehme dunkle Kräftigkeit, daß sie nicht aufdringlich wirkt.

    Außerdem merke ich schnell, daß Kugelschreiber, Gel- oder Rollerball-Stifte deutlich an Attraktivität verloren haben, seit ich wieder täglich vorrangig mit Füllern schreibe. Nun, es gibt schlimmeres …

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    1.) Die verwendeten Notizbücher
    2.) Die verwendeten Füller
    3.) Schriftproben auf dem No-Name-Notizbuch
    4.) Rückseite, No-Name-Notizbuch
    5.) Schriftproben auf dem Moleskine-Notizbuch
    6.) Rückseite, Moleskine-Notizbuch
    7.) Schriftproben auf dem Leuchtturm-Notizbuch
    8.) Rückseite, Leuchtturm-Notizbuch

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    Rückseite der beschriebenen Leuchtturm-Notizbuch-Seite