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    Ein Tag im Fernsehen

    Ein Tag Alltag

    Selbes Thema, andere Umsetzung: Der NDR dokumentierte den 11. Mai 2012 mit eigenen Kamerateams und hat über 100 Menschen in Norddeutschland einen Tag begleitet, zwischendurch kommentiert von den Beteiligten und mit kleinen Themen-Statements.

    Der NDR strahlt das ganze heute (10. November 2012) von 6:00 bis 24:00 Uhr aus. Dazwischen gibt es Schalten ins Studio, wo auch TeilnehmerInnen zu Besuch sind. Wie es ein NDR-Zuschauer via facebook auf den Punkt bringt: “Super Reportagen”.

    Ganz anders der WDR

    Dort ließ man den 30. April 2012 von den ZuschauerInnen selbst filmen, rund 3.500 Beiträge mit über 100 Stunden wurden geschickt. Daraus hat man mit „Ein Tag Leben in NRW“ eine 90-minütige Doku gemacht, die man sich auch noch anschauen kann. Außerdem gibt es noch alle Clips online.

    Beide Sender begleiten die Ausstrahlung über die Sozialen Medien Facebook und Twitter (@eintagleben bzw #dertag) – und binden das wiederum über das alte Medium Videotext ein. Bei beiden kam es da schnell auch zum Gespräch zwischen den NutzerInnen – Fernsehen und Online als Lagerfeuer.

    Nebenbei interessant: beide Produktionen wurden von Frauen zusammengestellt (Franziska Stünkel beim NDR und Luzia Schmid beim WDR).

    Der WDR hat zudem das Projekt trimedial aufgezogen: Neben der Fernseh-Dokumentation gibt es den Internet-Auftritt mit Hintergrundinformationen und dem Clip-Player, und der Hörfunk hat ein Hörspiel daraus gemacht.


  • Weiße Fläche mit dem Text "(Hier sollte besser Ihr eigenes Foto sein)"

    Aus mal wieder aktuellem Anlaß

    Einerseits macht das Internet Spaß, weil es so schön bunt ist. Und Menschen auf einfache Weise ihre Freude über kleine oder große Ereignisse ausdrücken können. Häufig, indem sie ein Foto online stellen. Doch hört da der Spaß schnell wieder auf, wenn eine Abmahnung ins Heim flattert (Marcel Winatschek berichtete bei Amy & Pink von einer neuen “Abmahnwelle”; und kürzlich hatte Andrea Juchem wegen eines Avatar-Bildes in ihren Kommentaren ziemlichen Streß).

    Deshalb sei hier Thomas Schwenkes “Große FAQ zu Abmahnungen wegen unerlaubter Bildernutzung” empfohlen. Der Rechtsanwalt hat eine sehr verständliche und schnell lesbare Liste verfaßt, die einige Fallstricke deutlich macht.

    Und für Menschen, die sich “irgendwie kommerziell” im Netz bewegen, könnte sein Buch “Social Media Marketing und Recht” von Interesse sein.

    Ich habe für meinen Blog die Konsequenz gezogen und nutze eigene Fotos (auch da gibt es noch einiges zu beachten). Ist nicht unbedingt schöner, macht aber kreativ 🙂