• Notizbücher liegen nebeneinander

    2015 – das Jahr der Notizbücher

    Nachdem 2013 eindeutig das Jahr der Füller und 2014 das der Bleistifte war, wird 2015 wohl das Jahr der Notizbücher und des Papiers. Papier mit seiner großen Vielfalt hat mich schon immer fasziniert, Notitbücher ebenso. In die wurde dann oft nichts reingeschrieben, weil sich die simplen Gedanken ja nicht lohnen, um so schöne Bücher schnöde zu vernutzen 🙂

    Da paßt es sehr schön, wenn sich die neue Podcast-Folge des „Pen Addict“ mit Notizbüchern und ihrer Nutzung beschäftigt: „Notebook Emergency“. Auch bei mir stellt sich immer die Frage, wie viele ich gleichzeitig benutzen, für welche Projekte ich eigene Notizbücher anlegen sollte. Was, wenn auch geringen, Einfluß auf meine Arbeitsabläufe hat. 2015 wird vermutlich ein interessantes Jahr 🙂

    Update: Auch die neue Folge des Podcasts Home Work dreht sich um Notizbücher. Wird das Thema jetzt Mainstream? 🙂

    Update 2: Auch bei Erasable spricht man über Notizbücher und ihre Bleistift-Tauglichkeit – I Got One Note in My Pocket.

     


  • Ausschnitt eines gelben Smileys

    TGIM

    Nicht, daß ich nicht auch gerne arbeitsfreie Wochenenden habe, aber das durch “lustige” Medien gepushte und in Deutschlands Büros immer wieder zu hörende “Na, endlich bald Wochenende!” vermittelt doch den Eindruck, es arbeiteten überall nur noch Frustrierte.

    Das neue t3n hat den Schwerpunkt “Glück am Arbeitsplatz”. Bei bitsundso hörte ich, daß dem Heft Sticker beiliegen, einer meldet “Thank God it’s Monday”. Timo und Alex begrüßen das, weil man “montags endlich wieder was tun kann” 🙂

    Für eine Heftbeilage eine interessante Entscheidung, denn mir scheint, daß man in Deutschland besser nicht laut sagt, Spaß an der Arbeit zu haben (“wassen das fürn freak?!?”). Mal sehen, ob mir die Aufkleber irgendwann mal begegnen.


  • Schriftzug mit dicken Buchstaben: "Ich bin nicht dick. Ich bin nur falsch gewandelt!"

    Insider-Witz …

    … für CutterInnen und TAler.

    Im Moment zeigt sich bei einem Projekt, daß Automatisierungen bei der Bildwandlung von altem Archivmaterial an Grenzen stoßen. Und das gute alte Sehorgan aka „Auge“ da doch schnell sehen könnte, daß etwas mit dem gewandelten Bild nicht stimmen kann. Leider führt die automatisierte Wandlung über Presets dazu, daß unter Zeitdruck (und wo gibt es den nicht) die Kontrolle ausbleibt. Und dann ovale statt runde Straßenschilder oder ungewöhnlich stämmige Menschen zu sehen sind.


  • Blick auf den Salzburger Dom

    Fernsehhochlichter 2012 (2)

    Als weiteres Fernsehhochlicht 2012 ist mir Das Bayerische Jahrtausend, eine „zehnteilige Filmreise durch 1.000 Jahre Bayern“ aufgefallen.

    Besonders hat mich beim Gang durch die bayerische Geschichte die unverhüllte Schilderung beeindruckt, wie sehr diese, wie wohl alle, auf Gewalt beruht. Mit welcher Leichtigkeit da brutalste Unterdrückung und Ausbeutung gezeigt wurde, verdient schon Anerkennung – auch in den Chefredaktionen, die dieses wahrhaft volksaufklärerische Werk auf den Sender gelassen haben. Ob es Wirkung zeigt, ist bisher noch nicht abzusehen.

    Bis dahin möge an jedes Kulturdenkmal als Inschrift Walter Benjamins Satz

    „Es ist niemals
    ein Dokument der Kultur,
    ohne zugleich ein solches
    der Barbarei zu sein“

    angebracht werden.


  • Graue Wegplatten nah, in den Rillen grünes Moos, darauf handgeschrieben die Jahreszahl 2013

    2013 – neues Jahr, neue Strukturen

    Diese Woche, die gefühlt erst am heutigen Mittwoch beginnt, bietet ganz gute Gelegenheit, über das vergangene Arbeits-Jahr nachzudenken:

    • was gut war,

    • was sich bewährt hat,

    • was sich geändert hat,

    • wo es gehakt hat,

    • was sich überlebt hat.

    Das gilt auch für die Strukturen, die ich mir geschaffen habe. Und die durch “das Leben” gern mal durcheinandergewirbelt wurden.

    Das werden zwei interessante Tage.

    (Ausgelöst durch die Abmahnereien, die auch im vergangenen Jahr in der Netzwelt weiter aktuell waren, werde ich auch mehr eigene (Struktur-) Fotos machen.)


  • Brücke über den Nebenarm der Weser, Fahrräder am Geländer

    Fernsehhochlichter 2012 (1)

    Ein Fernsehhochlicht im Jahr 2012 war für mich “Die Brücke” (ZDF, IMDB, Wikipedia) mit der mir sehr sympathischen Kommissarin Saga Norén (gespielt von Sofia Helin).

    Mit ihrem Unverständnis gegenüber vielen “normalen” zwischenmenschlichen Ritualen wurde ein wunderbarer Charakter geschaffen, der für die (filmische) Umwelt gern mal als Freak erschien, aber erfreulich wenig mit den vermehrt auftauchenden Psycho-Kommissaren zu tun hat.

    Wie z.B. der drastischere neue Dortmunder Tatort-Kommissar Peter Faber mit einem „Familienschicksal“ (durchaus gut gespielt von Jörg Hartmann), oder der “sozial schwierige” Frank Steier (gespielt von Joachim Król), der deutlich mit dem Alkoholproblem vereinfacht wird. Oder Felix Murot (Ulrich Tukur) , der mit seinem Hirntumor spricht.

    Wie erfrischend dagegen Saga Norén, die einfach nur arbeiten will. Ob sie Verständnis für die gerade grassierende “Frohes Neues”-Wünscherei hätte?

    In diesem Sinne wünsche ich allen ein “Frohes Neues”!


  • Roter Stempelabdruck "This is not a controlled copy"

    Werkzeug

    „Tools“ und „Workflow“: im Deutschen stehen diese Worte nicht zu Unrecht im Verdacht, Marketing-Sprechhülsen zu sein. Weshalb sie aber nicht an sich falsch sein müssen.

    Beim Blick auf meine Arbeitsmittel kam mir die Idee, diejenigen, die ich täglich auf dem Mac, iPad oder iPhone nutze, aufzulisten und nach und nach mit kurzen Beschreibungen oder Blogbeiträgen zu versehen, um vielleicht Interesse für die jeweilige Software (die es oft auch für Windows gibt) zu wecken.

    Das mag nach „Nerd“ klingen. Seit ich gerade in US-amerikanischen Podcasts eine angenehme Gelassenheit und Freude im Umgang mit Arbeitsgeräten erlebt habe, schreckt mich dieser Begriff aber nicht mehr.

    Unter dem Reiter Werkzeug kann meins gefunden werden, zukünftig dann auch mit Anmerkungen.


  • Billy Gomez schaut zur Kontrolle auf das Beamerbild

    Colormatching

    Für das trimediale WDR-ProjektEin Tag Leben in NRW“ arbeite ich etwas am Onlineauftritt mit.

    In der vergangenen Woche habe ich mit Billy Gomez gesprochen, der das Colormatching macht, das bei diesem Projekt ziemlich anspruchsvoll ist. Schließlich sind Clips von 180 EinsenderInnen in den Film genommen worden. Was auch heißt: 180 verschiedene Bildquellen. Den Artikel mit Beispielvideo gibt es hier.


  • Eine Möwe vor einem Fisch-Stand

    Endlich: der Blog

    Seit längerer Zeit soll dieser Blog schon an den Start gehen – aber man kommt ja (erfreulicherweise) zu nichts. Da bleibt dann die eigene Website gern auf der Strecke, und ein Blog allemal.

    Dank der freundlichen Unterstützung von Sylvia Egger habe ich nun endlich das Gerüst stehen, muß mir nicht mehr mit Einträgen in Privatblogs, Kürzestmeldungen via Twitter oder „Zur Not schreibe ich halt in Facebook oder bei Google+“ behelfen.

    Denn warum sollte ich etwas bei Facebook oder Google+ schreiben, wenn es auch hier im Blog stehen kann? Nicht erst, seit Sascha Lobo 2012 zum „Jahr der Blogs“ ausgerufen hat, hat bei vielen Leuten die Rückbesinnung auf das eigene Blog begonnen. Weg von den „Gated Communities“ à la „Facebook, die mit Designlangeweile und vor allem restriktiven Vorgaben in erster Linie nur Inhalt saugen, um den eigenen Marktwert hochzutreiben.

    Ich nutze diese Dienste selbst. Allerdings fast nur noch als „Schwarzes Brett“, an dem ich per snippet auf neues bei mir (oder woanders) hinweise.

    Und damit noch ein „Hoch!“ auf RSS, Dave Winer und die wunderbare Erfindung des Feedreaders.