• Auch ich ein #paperaddict

    Mit diesem kurzen Beitrag führe ich für mich nach #penaddicts, #inkaddicts und #penciladdicts noch #paperaddict ein. Was ja insgesamt ein rundes Paket ergibt. Als aktuellen Anlaß bietet sich das frisch erstandene Munken Works L an.

    Sicher liegt eine familiäre Prägung vor, da mein Vater im Druckbereich arbeitete und häufig Papierreste und -abfälle mitbrachte, wodurch ich früh die wundervolle Welt dieses Arbeitsstoffes erlebte. Glänzender Karton, der Kugelschreiberfarben hervorhob. Dünnes Zeitungspapier, das Kartoffel- und später Linoldruck ertrug. Und irgendwann konnte ich nicht mehr einfach an Papierläden vorbei gehen. Die Papierneugier weitete sich auf Notizhefte aus. Haptik kommt hinzu, der Duft von Papier kann betörend sein. Und ja, ich habe schon mal an den Kauf von Paper Passion gedacht …

  • Oh nein! Bendgate auch bei mir

    Gestern war es sehr warm, und ich hatte es wie immer in der hinteren Hosentasche. Nach einer längeren Rast war das Entsetzen groß, als ich es herausholte, um schnell etwas zu notieren: verbogen!!!

    Verbogenes Notitzbuch

    Aber welch ein Glück:

    aufgeklapptes Notizbuck mit einem Bleistift und der Notiz "trotzdem noch nutzbar"

    Ich konnte das Notizbuch dennoch weiter benutzen. Puh …

  • Ein Spitzen-Sonntag

    Nachdem in der vergangenen Woche frische Holzwaren aus Japan eingetroffen waren, habe ich mich heute daran gesetzt, die 14 neuen
    Bleistift-Modelle zu spitzen. Zum Einsatz kam der DUX “Varialbel” mit
    der Einstellung “2”. Schon toll, welch unterschiedliche Spitzblumen so
    entstehen. Und was für schöne Holzfarben und -maserungen zu sehen sind. Bei meinem dafür frisch bezogenen Tumblr-Account gibt es dazu noch ein paar mehr Fotos. 


    Von wegen: Ein Stift ist ein Stift ist ein Stift. An ihren Spitzblumen sollt ihr sie erkennen!
    Ach ja: Der tolle Aufkleber stammt von Erasable Us, ein schönes Geschenk von re:dzuiert.

  • Werkzeug aus Japan

    Da ich hier ja manchmal auch über mein digitales Werkzeug schreibe, darf dieses Preview-Foto nicht fehlen. Frisch aus Japan eingetroffen: Bleistifte. Ich schreibe in letzter Zeit sehr viel damit*, da machen sich Qualitätsunterschiede schnell bemerkbar. Das schöne an diesen Schreibgeräten ist ihr geringer Preis. In den kommenden Wochen wird hier wohl der eine oder andere Bericht zu den einzelnen Stiften auftauchen. Für mich stellt sich die Frage „analog oder digital?“ nicht, daher wird die wunderbare Welt der haptischen Werkzeuge hier zukünftig auch eine Rubrik erhalten.

    Nicht im Bild: Ein Glas Sailor Black Ink – die aber so was von schwarz ist, und dabei noch unglaublich schnell trocknet. Der Füller zur Tinte wird gerade gesucht. Und zwei Midori Traveller-Hefte 13 mit sehr dünnem Papier – die schmalen Hefte passen in meinen A5-Taschenbegleiter.

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    *meine Füller werden gerade etwas traurig …

  • Blogo2 – ein neuer Blog-Editor (für mich)

    Bisher habe ich immer mit ECTO geblogt – ein prima Tool. Heute habe ich den Editor Blogo2 (EUR 13,99) installiert, von dem ich im Podcast „The Pen Addict“ gehört hatte. 

    Der Editor wirkt modern, mir fehlt aber die Möglichkeit, selber HTML zu schreiben – es ist bis jetzt ein reiner WYSIWYG-Editor. Das sei allerdings geplant, dazu soll eine Markdown-Option kommen, was ich sehr begrüßen würde.
     
    Es gibt eine Evernote-Anbindung, was sehr nützlich sein kann, da ich Evernote zum Sammeln von Blog-Ideen nutze.

    Interessant ist die Möglichkeit, per Tool Screenshots in den Editor zu packen und dort auch zu bearbeiten. Möglicherweise kann ich zudem mit der Option „Featured Image“ mein Headerbild einsetzen, was mit ECTO leider mit meinem Template nicht funktioniert – da muß ich immer noch in der WordPress-Editor gehen. Das werde ich nach der Veröffentlichung dieses Beitrags wissen 🙂

    Ergänzung: Ja, die Option „Featured Image“ funktioniert. Da könnte Blogo2 mein neuer Standard-Editor am Mac werden.

  • Tisch mit Kuchen, Kaffeetasse und Notizbuch

    Noisli saved my day

    Mobiles Arbeiten bringt es mit sich, auch mal an Plätzen zu sitzen, an denen Konzentration nicht ganz einfach ist. Besonders an Tagen, an denen mich Geräusche schnell ablenken – da reicht dann schon das unregelmäßige Whatsapp-Pingen am Nebentisch, vom Telefonieren der Kollegen ganz zu schweigen. Oft helfen dann Kopfhörer und selbstgewählte musikalische Berieselung. Die dann manchmal auch auf die Nerven geht 🙂

    Vor einiger Zeit hat Martin Pittenauer in einer Fanboys-Folge auf Stefano Merlos Noisli hingewiesen. Damit kann im Browser oder per App (1,79 EUR) eine eigene Geräuschkulisse erstellt werden (mein Favorit ist der Mix “Café & Wald”, eine Art Biergarten-Atmosphäre). Geräusch mit Geräusch bekämpfen – was erst mal absurd klingen mag, hilft mir großartig, um Störquellen wegzublenden und mich auf das Schreiben zu konzentrieren.

  • Ausschnitt eines gelben Smileys

    TGIM

    Nicht, daß ich nicht auch gerne arbeitsfreie Wochenenden habe, aber das durch “lustige” Medien gepushte und in Deutschlands Büros immer wieder zu hörende “Na, endlich bald Wochenende!” vermittelt doch den Eindruck, es arbeiteten überall nur noch Frustrierte.

    Das neue t3n hat den Schwerpunkt “Glück am Arbeitsplatz”. Bei bitsundso hörte ich, daß dem Heft Sticker beiliegen, einer meldet “Thank God it’s Monday”. Timo und Alex begrüßen das, weil man “montags endlich wieder was tun kann” 🙂

    Für eine Heftbeilage eine interessante Entscheidung, denn mir scheint, daß man in Deutschland besser nicht laut sagt, Spaß an der Arbeit zu haben (“wassen das fürn freak?!?”). Mal sehen, ob mir die Aufkleber irgendwann mal begegnen.

  • Handgeschrieben: “Dirk Thiele & Gerd Siegmund”-Reporter-Fanclub

    So geht Sport-Berichterstattung

    Ich könnte für dieses Jahr die Gründung des “Dirk Thiele & Gerd Siegmund”- Reporter-Fanclubs angehen. Die beiden bieten bei Eurosport für mich das, was Reporter auszeichnet: Fachwissen, Engagement und Liebe zum Sport. Bei gleichzeitiger Abwesenheit national-chauvinistischer Töne.1

    Jetzt überraschte mich Dirk Thiele beim Skispringen in Garmisch-Partenkirchen:

    »Antonin Hajek. Jetzt werden Sie vielleicht sagen, das sehen wir doch selbst, Name ist doch eingeblendet. Aber ich hab auch einen Brief bekommen vom Verband der Sehschwachen und Blinden, die teilweise auch Fernsehen konsumieren, und die haben auch darum gebeten, immer zu sagen, wer da jetzt gerade am Start ist, das machen wir natürlich gerne, wenn es hilft.«

    Daß er diese Bitte mit einer derartigen Selbstverständlichkeit annimmt, macht ihn mir noch sympathischer.

    1. Und während jungsche Mikrofonbeschaller bei den Öffentlich-rechtlichen Sendern gern noch über Soziale Netzwerke spötteln, nutzt der Senior Thiele dieses Internet, um noch mehr Interesse für den Sport zu wecken. Respekt.
  • Eine Farb-Abbildung aus dem Jahr 1889, die den Rattenfänger von Hameln umringt von den Ratsherren zeigt

    British Library macht ein Geschenk!

    Die British Library hat auf Flickr Commons über 1.000.000 Bilder veröffentlicht!1

    Die Abbildungen, die als “Public Domain” gelten und durch Microsoft digital zur Verfügung gestellt wurden, dürfen unverändert oder bearbeitet verwendet werden.2

    Doch die Veröffentlichung ist erst ein Anfang.
    Es soll in naher Zukunft die Möglichkeit einer Bildbeschreibung durch die NutzerInnen geschaffen werden, um so die Abbildungen noch umfassender zu dokumentieren – Crowdsourcing im besten Sinn.

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    1. Wie schön, daß rechtzeitig zur Veröffentlichung meine neue Computer-Brille angekommen ist 🙂
    2. Die als Header verwendete Abbildung stammt aus dem Angebot und eine Abbildung des Rattenfängers von Hameln aus einem Band Robert Brownings aus dem Jahr 1889
  • Eine Zeichnung des Doxie Flip, gescant natürlich mit dem Flip

    Ich flip aus

    Heute ist ein neues Spielzeug Arbeitsgerät eingetroffen: der Doxie Flip Scanner. In erster Linie für A6 konstruiert, ist er ideal für Notizbücher, die sich bei mir füllen und bisher mühsam und eher lustlos per Smartphone-Kamera digitalisiert wurden.

    Mit dem handlichen Doxie gehen die Scans jetzt direkt auf die mitgelieferte SD-Karte. Das grandiose Detail ist der einfach abzunehmende Klappdeckel, ohne den sich auch größere Objekte in mehreren Durchgängen scannen lassen.

    Dazu habe ich dann gleich noch eine HAZEL-Regel angelegt, die ich bei der großartigen Katie Floyd gefunden habe: damit werden automatisch alle Scans, die ich in ein bestimmtes Verzeichnis kopiere, umbenannt und mit Tags versehen in ein Evernote-Notizbuch weitergeleitet.

    So flippe ich gerne rum.