• Grafik: Auf grünem Hintergrund Kreidestriche, die ein 1/2 Fussbalfeld darstellen, darauf mit Kreide der Text "ARD + BRD + ZDF = WIR!!!

    Sportjournalism is dead, my friend

    Als bedürfe es noch irgendwelcher Belege, daß der Sportjournalismus – wozu ich gerade auch die Kommentierung zähle – im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen seit Jahren auf dem nationalen Besoffenheitsticket mitreist, brachte das ZDF gestern vorgestern abend einen weiteren: [1]

    Bei der zusammenfassenden Kommentierung des Spiels Litauen – Bosnien und Herzogewina (BiH), das BiH gewann und sich so erstmals für eine WM qualifizierte, zeigt das ZDF auch die ausflippenden Moderatoren des bosnischen Fernsehens. Was den ZDF-Kommentator zu einer launigen Bemerkung bringt:

    “Von neutraler Berichterstattung haben sich deshalb unsere bosnischen Kollegen ganz schnell verabschiedet. Aber mal ehrlich: Warum sollten die Journalisten ausgerechnet cool bleiben, wenn ein ganzes Land feiert …”

    Ja, warum wohl? [2] Welch wunderbare Bankrotterklärung … Zumal dies ein redaktionell abgenommener Beitrag und keine Live-Kommentierung war.

    (Daß der ZDF-ler jede Parade mit “Der Torwart hat Mühe!” kommentiert, deutet an, daß er vor seiner Reportertätigkeit mglw. eher als Getränkehalter beim Bezirks-Hallen-Halma aktiv gewesen sein dürfte.)

    ………………………………………………………..

    [1] Ich habe mal einen Tag verstreichen lassen, um etwas gelassener an diesen Eintrag zu gehen. Das Video ist nur bis zum 22.10.2013 online.

    [2] Weil sie Journalisten sind, dude.


  • Rote Kreideschrift auf schwarzem Grund "THIS TIME TV-REVOLUTION WILL NOT BE TELEVISED "

    Montag-Morgen-Miesepeter

    Vielleicht sollte ich grundlegende Artikel nicht am Montag morgen lesen. Bei Richard Gutjahrs Analyse der „bevorstehenden TV-Revolution“ kam mir nach der zweiten Seite (aka dem zweiten iPad-Screen) der Gedanke: „Ähm, es ist nur Fernsehen?!?“


  • Schriftzug mit dicken Buchstaben: "Ich bin nicht dick. Ich bin nur falsch gewandelt!"

    Insider-Witz …

    … für CutterInnen und TAler.

    Im Moment zeigt sich bei einem Projekt, daß Automatisierungen bei der Bildwandlung von altem Archivmaterial an Grenzen stoßen. Und das gute alte Sehorgan aka „Auge“ da doch schnell sehen könnte, daß etwas mit dem gewandelten Bild nicht stimmen kann. Leider führt die automatisierte Wandlung über Presets dazu, daß unter Zeitdruck (und wo gibt es den nicht) die Kontrolle ausbleibt. Und dann ovale statt runde Straßenschilder oder ungewöhnlich stämmige Menschen zu sehen sind.