• Screenshot vom Penaddict-Podcastbild mit dem Titel "We are the normals"

    Hörempfehlung: Pen Addict-Folge 39

    Eine sehr schöne Schlußviertelstunde gab es diesmal beim wie immer unterhaltsamen Pen Addict-Podcast – der Titel sagt alles.


  • Ausschnitte einer handgeschriebenen Einkaufsliste

    Ein neues Werkzeug

    Listary ist eine einfache Notiz-/ToDo-/Merkzettelapp, mit der ich schnell Sachen eintragen kann, die z.B. noch zu erledigen sind (“langweilig”). Und die sehr einfach abgehakt werden können ("laaaaangweilig!“). Ist natürlich nichts besonderes.

    Gut gefällt mir, daß die über einen kostenlosen Simplenote-Account gesynct werden ("GÄHN!!!“). Und ich Listen teilen kann (“oh?!?”). Ich kann z.B. eine gemeinsame Einkaufsliste teilen und eintragen, wenn mir was zum Einkaufen einfällt. Das synct sich sofort auf das andere Gerät. Und wer nun zuerst einkaufen geht, hat verloren – weil er oder sie das mitbringen muß. Sobald die Person das beim Einkauf abhakt, verschwindet es (kann aber einfach reaktiviert werden).

    Und da das über Simplenote synct, kann ich das am Mac z.B. mit dem kostenfreien Justnotes (*), auf Windows mit ResophNotes oder auf einem Android mit mNote oder NotationalAcceleration nutzen. Und über SimpleNote selbst natürlich auch auf diversen Geräten und über die Webanwendung.

    Okay, es ist geekig. Ich finde es praktisch.


    (*) Der Sync funktioniert auch mit dem großartigen nvAlt2, da habe ich allerdings soviele Notizen drin, daß ich JustNotes nur für den Listary-Sync benutze.


  • 7 verschiedenfarbige Füller der Marke "Pilot Pen 1" liegen auf einer weißen Fläche

    Call me Nerd, call me pen addict – so what?

    Nachdem heute sieben weitere Füller eingetroffen sind, werden die Leute demnächst wohl nicht mehr fragen, ob ich die Bücher alle gelesen hab. Eher: “Haben Sie etwa mit all diesen Stiften geschrieben?!?”

    Für mich ist es oft hilfreich, gleichzeitig mit verschiedenen Farben Texte, Skizzen und besonders Mindmaps zu strukturieren. Und verschiedene Stiftarten haben zudem ein gänzlich unterschiedliches Schreibverhalten. Wenn das dann noch mit Papieren kombiniert wird, kann man sich auf die jeweils eigene Verfassung gut einstellen. Ich will jetzt gar nicht das Wort “begreifen” überstrapazieren, aber Denken und Schreiben als körperlicher Vorgang sind z.T. sehr dynamisch verquickt.

    Call me Nerd, call me pen addict – so what?


  • Graue Wegplatten nah, in den Rillen grünes Moos, darauf handgeschrieben die Jahreszahl 2013

    2013 – neues Jahr, neue Strukturen

    Diese Woche, die gefühlt erst am heutigen Mittwoch beginnt, bietet ganz gute Gelegenheit, über das vergangene Arbeits-Jahr nachzudenken:

    • was gut war,

    • was sich bewährt hat,

    • was sich geändert hat,

    • wo es gehakt hat,

    • was sich überlebt hat.

    Das gilt auch für die Strukturen, die ich mir geschaffen habe. Und die durch “das Leben” gern mal durcheinandergewirbelt wurden.

    Das werden zwei interessante Tage.

    (Ausgelöst durch die Abmahnereien, die auch im vergangenen Jahr in der Netzwelt weiter aktuell waren, werde ich auch mehr eigene (Struktur-) Fotos machen.)


  • Brücke über den Nebenarm der Weser, Fahrräder am Geländer

    Fernsehhochlichter 2012 (1)

    Ein Fernsehhochlicht im Jahr 2012 war für mich “Die Brücke” (ZDF, IMDB, Wikipedia) mit der mir sehr sympathischen Kommissarin Saga Norén (gespielt von Sofia Helin).

    Mit ihrem Unverständnis gegenüber vielen “normalen” zwischenmenschlichen Ritualen wurde ein wunderbarer Charakter geschaffen, der für die (filmische) Umwelt gern mal als Freak erschien, aber erfreulich wenig mit den vermehrt auftauchenden Psycho-Kommissaren zu tun hat.

    Wie z.B. der drastischere neue Dortmunder Tatort-Kommissar Peter Faber mit einem „Familienschicksal“ (durchaus gut gespielt von Jörg Hartmann), oder der “sozial schwierige” Frank Steier (gespielt von Joachim Król), der deutlich mit dem Alkoholproblem vereinfacht wird. Oder Felix Murot (Ulrich Tukur) , der mit seinem Hirntumor spricht.

    Wie erfrischend dagegen Saga Norén, die einfach nur arbeiten will. Ob sie Verständnis für die gerade grassierende “Frohes Neues”-Wünscherei hätte?

    In diesem Sinne wünsche ich allen ein “Frohes Neues”!