• Roter Stempelabdruck "This is not a controlled copy"

    Werkzeug

    „Tools“ und „Workflow“: im Deutschen stehen diese Worte nicht zu Unrecht im Verdacht, Marketing-Sprechhülsen zu sein. Weshalb sie aber nicht an sich falsch sein müssen.

    Beim Blick auf meine Arbeitsmittel kam mir die Idee, diejenigen, die ich täglich auf dem Mac, iPad oder iPhone nutze, aufzulisten und nach und nach mit kurzen Beschreibungen oder Blogbeiträgen zu versehen, um vielleicht Interesse für die jeweilige Software (die es oft auch für Windows gibt) zu wecken.

    Das mag nach „Nerd“ klingen. Seit ich gerade in US-amerikanischen Podcasts eine angenehme Gelassenheit und Freude im Umgang mit Arbeitsgeräten erlebt habe, schreckt mich dieser Begriff aber nicht mehr.

    Unter dem Reiter Werkzeug kann meins gefunden werden, zukünftig dann auch mit Anmerkungen.


  • Mein Arbeitsplatz mit iPad zum Videoschauen, iPhone und Bluetooth-Tastatur zum Texten

    Ein Tag im Fernsehen

    Ein Tag Alltag

    Selbes Thema, andere Umsetzung: Der NDR dokumentierte den 11. Mai 2012 mit eigenen Kamerateams und hat über 100 Menschen in Norddeutschland einen Tag begleitet, zwischendurch kommentiert von den Beteiligten und mit kleinen Themen-Statements.

    Der NDR strahlt das ganze heute (10. November 2012) von 6:00 bis 24:00 Uhr aus. Dazwischen gibt es Schalten ins Studio, wo auch TeilnehmerInnen zu Besuch sind. Wie es ein NDR-Zuschauer via facebook auf den Punkt bringt: “Super Reportagen”.

    Ganz anders der WDR

    Dort ließ man den 30. April 2012 von den ZuschauerInnen selbst filmen, rund 3.500 Beiträge mit über 100 Stunden wurden geschickt. Daraus hat man mit „Ein Tag Leben in NRW“ eine 90-minütige Doku gemacht, die man sich auch noch anschauen kann. Außerdem gibt es noch alle Clips online.

    Beide Sender begleiten die Ausstrahlung über die Sozialen Medien Facebook und Twitter (@eintagleben bzw #dertag) – und binden das wiederum über das alte Medium Videotext ein. Bei beiden kam es da schnell auch zum Gespräch zwischen den NutzerInnen – Fernsehen und Online als Lagerfeuer.

    Nebenbei interessant: beide Produktionen wurden von Frauen zusammengestellt (Franziska Stünkel beim NDR und Luzia Schmid beim WDR).

    Der WDR hat zudem das Projekt trimedial aufgezogen: Neben der Fernseh-Dokumentation gibt es den Internet-Auftritt mit Hintergrundinformationen und dem Clip-Player, und der Hörfunk hat ein Hörspiel daraus gemacht.